Rückblick 

Nachfolgend finden Sie Berichte von unseren vergangenen Aktivtäten:


 

Spargelfahrt 2026

Leider findet die beliebte Schlössertour nicht mehr statt. Da wir aber gerne mit Ihnen etwas unternehmen wollten hatten wir für den 11. Mai 2026 eine Bustour nach Klaistow geplant.

Die Anmeldung dafür verlief etwas schleppend und am Ende war der Bus nicht ganz voll. Der eine oder andere hat sich wohl gefragt, wie dieser Ausflug die Schlössertour ersetzen soll.

Bei unserer Ankunft in Klaistow haben wir zunächst an einer Führung durch die Produktionshallen teilgenommen. Die „gläserne Produktion“ ist Teil der Firmenphilosophie auf dem Spargelhof. Wir haben den Weg des Spargels vom Feld bis auf unseren Teller erfahren.

Zum Mittagessen haben wir natürlich frischen Spargel genießen können, je nach Wunsch mit Zander, Schnitzel oder einfach Spargel satt.

Nachdem wir uns gestärkt hatten fuhren wir mit dem Bus an Feldern vorbei, wo die Spargelernte gerade in vollem Gange war.

Anschließend haben wir uns bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen getroffen und uns gut miteinander unterhalten können. Zeit blieb auch noch für einen Besuch im Hofladen, wo es saisonale Produkte und Spezialitäten zu kaufen gab. Am Obst- und Gemüsestand konnte man frisches regionales und saisonales Obst und Gemüse kaufen und dann gab es da noch die Deko-Scheune mit Geschenkideen und vielen Dingen für Haus und Garten.

Um ca. 17.30 Uhr waren wir wieder in Berlin.

Alumni-Forum

 

Donnerstag, 10. September 2026, 18:00 Uhr

Ort: CCM, Virchowweg 5, Fenster der Wissenschaft, 5. OG (Fahrstuhl)

 

Vortrag Prof. Isabella Heuser mit Diskussion

Psychedelische Substanzen als Psychopharmaka:

Trip oder Treatment?

Seit ca 10 Jahren erleben psychedelische Substanzen wie Psilocybin, LSD, Ayahuasca, MDMA oder Mescalin eine pharmakologische Wiederentdeckung als Substanzen zur Behandlung von Angststörungen, posttraumatischen Belastungsstörungen, Depressionen und Abhängigkeitsstörungen. Bereits zu Beginn des letzten Jahrhunderts erforschten Schweizer und deutsche Wissenschaftler intensiv die Wirkungen dieser Substanzen, um sie als Medikamente gegen psychische Störungen zu entwickeln. Mitte der 1960ziger Jahre gerieten Psychedelika als „Hippiedrogen“ mehr aus politischen als aus medizinisch-wissenschaftlichen Gründen in Verruf. Gleichzeitig eroberten gut wirksame Psychopharmaka den Markt, so dass die Erforschung von Psychedelika als Psychopharmaka fast überall eingestellt wurde.

In den letzten 10-20 Jahren hat sich das radikal verändert. Mittlerweile haben fast alle renommierten medizinische Kliniken (z.B. Johns Hopkins in Baltimore, Mount Sinai, New York) angegliederte Institute zur Erforschung dieser „Drogen“ für die Behandlung psychischer Störungen. Placebo-kontrollierte Studien werden in renommierten Journals wie z.B. Nature Medicine, New England Journal of Medicine (NEJM) oder Journal of the American Medical Association (JAMA) publiziert. Nicht nur in diesen Journalen, auch in der Laienpresse, und vor allem in den Social Media, wird in der letzten Zeit wahrhaft Wundersames von diesen Substanzen berichtet. Was ist dran an den Berichten?

Dies möchte Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Isabella Heuser, die ehemalige Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité am Campus Benjamin Franklin und seit 2023 Seniorprofessorin an der Charité mit den Zuhörer*innen erkunden. Frau Prof. Heuser interessiert sich seit Langem für „Neuroenhancement“ und Psychopharmaka sowie für die Behandlung von affektiven Störungen wie Depression und Angst. Sie begrüßt die neuerliche wissenschaftliche Erforschung von Psychedelika als Psychopharmaka, warnt aber vor der (noch) ungerechtfertigten „Heilserwartung“.

Prof. Dr. Isabella Heuser-Collier

Vorstandsvorsitzende des Alumniclubs der Charité


Alumni-Forum

Donnerstag, 9. April 2026, 18:00 Uhr

CCM, Paul-Ehrlich-Hörsaal, Virchowweg 4

Vortrag mit Diskussion

Prof. Dr. Norbert Konrad

 

"Gefängnis und Psychische Störungen - ein schwieriges Thema"

 

Waren Sie schon mal in einem Gefängnis? Für die allermeisten Menschen, auch für psychiatrisch Tätige, ist das eine verschlossene Welt. Gibt es dort überhaupt psychisch Kranke oder handelt es sich um Simulanten, die irgendwelche Hafterleichterungen anstreben? Der Vortrag gibt etwas Einblick in diese Welt. Welche Störungen begegnen den die im Justizvollzug tätigen Psychiater*innen? Wie wird mit Selbstmordgefahr umgegangen? Wie wirkt sich die Gefängnisumwelt auf die Rollenauffassung der dort tätigen Ärztinnen und Ärzte aus? Treten Sie ein!

Isabella Heuser-Collier

Vorstandsvorsitzende des Alumniclubs der Charité


Alumni-Forum

Donnerstag, 19. Februar 2026, 18:00 Uhr

CCM, Paul-Ehrlich-Hörsaal, Virchowweg 4

Vortrag mit Diskussion

 

                                     Prof. Dr. med. vet. Achim Gruber, Ph.D.

"Gesundheitliche Abgründe durch reine Rassenzucht bei Hunden über 150 Jahre: Ist Rassenhygiene noch zeitgemäß?"

Sie lieben Hunde? Gern erfreuen wir uns an einer enormen Rassenvielfalt, und für jeden ist etwas dabei. Doch die teils immer extravaganteren Zuchtformen sind keine Markenprodukte züchterischer Ingenieurleistungen, sondern vielfach gesundheitsbelastende Missbildungen infolge von durch Inzucht verbreiteten Gendefekten. Was die Tiermedizin seit Jahrzehnten beobachtet, können wir durch neueste Molekulargenetik erklären. Nicht wenige rasseprägende Merkmale bei Hunden kommen so oder ähnlich auch beim Menschen als spontane und bedauerliche, zum Glück seltene Fehlbildungssyndrome vor. Zum Hundeglück bieten die neuen Erkenntnisse auch Auswege, doch viele Hardcore-Rassefans halten weiter an ihren Idealen fest. Am Ende geht es nicht um Tiere, sondern um Menschen und das, was wir Tierliebe nennen.

Prof. Dr. Isabella Heuser-Collier

Vorstandsvorsitzende des Alumniclubs der Charité